Fastenmethoden

Saft Buchinger Lützner

Buchinger-Lützner

Diese Methode erscheint mir persönlich am geeignetsten, um unseren Körper gesund und fit zu erhalten. Meine Kurse werden nach diesem Prinzip geführt. Sie beinhalten zwei bzw. einen Entlastungstag, 5 reine Fastentage, und ein bis zwei Aufbautage. Entlasten bedeutet weniger zu essen, vegetarische, leichte Kost zu sich zu nehmen, auf Genussmittel wie Alkohol, Nikotin, Zucker zu verzichten; den Körper auf die enthaltsamen Tage vorzubereiten.

In den 5 reinen Fastentagen wird feste Nahrung weggelassen. Man soll ca. 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. In Form von Wasser, Tee, Gemüsebrühe ohne Salz und einem Glas verdünntem Frucht-Gemüsesaft täglich. Aufbauen heißt, den Körper langsam wieder an das Essen zu gewöhnen.

Kleine Mengen, leichte Mahlzeiten. Weniger ist mehr.

Intervallfasten

Im Gegensatz zu allen anderen Fastenmethoden ist das Intervallfasten, die am besten in den Alltag integrierbare Methode. Man macht keine „Kur“ sondern man legt Essenpausen ein. Diese Pausen umfassen 14 bis 16 Stunden. In dieser Zeit des Nichtessens kurbelt der Körper die sogenannte Autophagie an. Zellmüll wird entsorgt und Bildung von neuen, gesunden Zellen angeregt.

Intervallfasten

Der Körper gewöhnt sich nach einer Umstellungsphase an diese „Fastenzeit“. Es fällt uns

leicht für eine kurze Dauer auf etwas zu verzichten noch dazu ohne Aktivitäts-,

Konzentration- oder Leistungsminderung.

Basenfasten

Basenfasten

Basenfasten ist eine sanftere Alternative zum Heilfasten. Hier werden unter Rücksichtnahme auf den Säure und Basenhaushalt im Körper dreimal täglich Nahrungsmittel gegessen, die rein basisch auf unseren Körper wirken.

Vor allem Gemüse aber auch reife Früchte, Samen und Nüsse, roh oder gekocht stehen auf

dem Speiseplan. Getrunken werden drei Liter, vor allem frisches Quellwasser aber auch

Kräutertees und frische Säfte.

F. X. Mayr Kur

Bei dieser Kur geht es vor allem darum, den Darm durch gleichzeitige Säuberung und Schonung zu regulieren. Durch begleitende Bauchmassagen und einen speziellen Ernährungsplan gilt es den gesamten Organismus zu stärken. Die Schonung des Darms erfolgt durch fasten bzw. Schonkost Die Säuberung über abführende Salze

und manuelle Bauchbehandlungen.

Man beginnt mit reduzierter Nahrungsaufnahme für einige Tage. Anschließend folgen Tage an denen Bittersalz (Abführmittel) getrunken und altbackenes Weißbrot (sehr lange gekaut) und Milch zweimal am Tag zu sich genommen wird. 3 Liter Flüssigkeit sollten getrunken werden. Die Milch-Semmeldiät wird idealerweise 3 Wochen lang durchgeführt.

milch

Wasserfasten

Dies ist die strengste Fastenmethode. Man verzichtet auf jegliche  Kalorie und nimmt nur frisches Quellwasser zu sich. Stilles Wasser hilft am besten Schlacken und Giftstoffe auszu-schwemmen. Diese Kur sollte nicht länger als 5 Tage angewandt werden und ist für Laien nicht geeignet.

Wasserfasten
tee

Teefasten

Eine Methode bei der 3 mal täglich je 2 Tassen Kräutertee ohne Honig getrunken werden.

Sie nehmen keinerlei feste Nahrung zu sich. Tee- und Wasserfasten sollten nie ohne ärztliche Begleitung durchgeführt werden.

Schleimfasten

Bei Menschen mit labilem Magen und/oder Darm empfiehlt sich diese Fastenvariante. Hier fastet

man mit Schleimgerichten, die besonders magenschonend sind. Hafer- Reis- oder Leinsamenschleim versetzt mit Gemüse- oder Obstsaft, Honig oder Meersalz zwei bis dreimal täglich neben den 3 Litern Flüssigkeit, bilden die Grundlage dieser Fastenform.

haferschleim
Fruchtsaft

Rohsäftefasten

3-5 mal am Tag trinkt man ein Glas frisch gepresste, verdünnte Gemüse- oder Fruchtsäfte und zusätzlich 2L Wasser täglich. 

750 ml Saft pro Tag sind ausreichend. Ebenfalls sind Heilpflanzensäfte empfehlenswert. Diese helfen beim Entgiften und unterstützen unsere Ausscheidungsorgane in ihrer Funktion.